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Die Cannoniere – Deutsche Übersetzung

Die Cannoniere aus dem 16. Jahrhundert sind vor Artilleriebeschuss geschützte Gewölbe im Festungsbau mit Öffnungen in den Mauern der Befestigungsanlage, die den Durchgang der Schüsse der dahinterliegenden Kanonen ermöglichen.

Sie verlaufen unter dem Archäologischen Museum und der Pinakothek und münden in die heute von der Staatspolizei genutzten Bereiche. Die Cannoniere wurden in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts von dem aus Cremona stammenden Architekten Rocco Cappellino errichtet, der einen ersten Entwurf des befestigten Systems der „Cittadella dei Musei“ anfertigte.

Später griff der erfahrenere tessiner Ingenieur Giorgio Palearo Fratino in die Planung der Verteidigungsanlage ein. Im Jahr 1573 erweiterte er die äußeren Mauern, wobei er die Cannoniere beibehielt.

Schließlich ließ um 1820 Graf Boyl, der Direktor des Königlichen Arsenals, eine Galerie aushöhlen, die Teile der Cannoniere durchquert.

Der Raum zwischen den Mauern von Cappellino und Palearo Fratino wird heute vom Archäologischen Museum, der Pinakothek und dem Regionalen Ethnografischen Museum der Sammlung Luigi Cocco des ISRE (Istituto Superiore Regionale Etnografico) genutzt.

 

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